Kommunalpolitik
Die SPD in Buer hat ein konkretes Anliegen aus Gesprächen vor Ort aufgegriffen und erfolgreich in die Bezirksvertretung eingebracht: Die Sanierung der Sitzbänke am Marktplatz ist inzwischen beschlossen.
Immer wieder wurde die SPD bei ihren regelmäßigen Infoständen auf der Hochstraße auf den schlechten Zustand der Sitzbänke am Buerschen Marktplatz angesprochen. Vor allem ältere Menschen haben darauf hingewiesen, dass die Bänke nicht nur marode sind, sondern durch ihre niedrige Sitzhöhe auch den Alltag unnötig erschweren.
Was lange währt, wird endlich sichtbar: Seit dem 15. Mai 2025 sind auf der Straße „An den Flachskuhlen“ neue Piktogramme aufgetragen worden – ein deutliches Zeichen für mehr Rücksicht und Sicherheit im Verkehr.
Ausgangspunkt für die Initiative war das Quartiersnetz Buer-Ost, das sich für gute Nachbarschaft, ein lebenswertes Wohnumfeld und sichere Wege für alle Generationen einsetzt. In der „Arbeitsgruppe Verkehr“ entstand die Idee, durch zusätzliche Maßnahmen wie Piktogramme auf die wiederholte Raserei im Wohngebiet aufmerksam zu machen.
In seiner heutigen Sitzung stimmte der Ausschuss für Bildung einer Beschlussvorlage zur Entwicklung eines Bildungs- und Innovationscampus auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbads zu. Während das Berufskolleg für Technik und Gestaltung auf den neuen Campus ziehen soll, soll für das Berufskolleg Am Goldberg eine Sanierung in der Bestandsimmobilie erfolgen oder ein neuer Standort in Buer gesucht werden.
Der SPD Ortsverein Buer-Mitte I steht den Plänen, das Berufskolleg Am Goldberg vom geplanten Bildungscampus in der Gelsenkirchener Innenstadt auszuschließen, skeptisch gegenüber.
Mit Erleichterung reagiert der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I auf die neuen Pläne für eine Nachfolgenutzung des ehemaligen Post-Gebäudes an der Königswiese. Wie die WAZ in ihrer Ausgabe vom 23. Juni berichtete, würde eine mögliche Nachfolgenutzung mit Seniorenwohnungen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weiterverfolgt.
Dazu erklärt Sandra Latzke, SPD-Stadtverordnete für die Buersche City: „Wir sind sehr froh darüber, dass die Akteure der Buer-Management-Gesellschaft anstreben, das Gebäude zur Revitalisierung der Buerschen City nutzen zu wollen. Es wäre großartig, wenn es gelingen würde, mit diesem so markanten Gebäude die Zentrums- und Erlebnisfunktion in diesem Teil der Innenstadt zu stärken.“