Kommunalpolitik
05.09.16
So lautet die Antwort der SPD in Buer und auch der SPD-Ratsfraktion auf die Fahrraddemo am Freitag. Sie hatten sowohl in der Bezirksvertretung Nord als auch im zuständigen Verkehrsausschuss den Vorschlag der Verwaltung unterstützt und dann auch beschlossen, den vorhandenen Straßenraum mit einem Schutzstreifen für Radfahrer und einer überbreiten Fahrbahn für Busse und Autos neu aufzuteilen. „Im Zusammenhang mit der Fahrbahnsanierung Richtung Süden zwischen dem Parkhaus Saturn und der Goldbergstraße“, so Dr. Klemens Wittebur, „hatte die Verwaltung bereits vor knapp einem Jahr vorgeschlagen, dort neben einer überbreiten Fahrbahn (5,00 m) einen Schutzstreifen für Radfahrer (1,50 m) anzuordnen und damit auch eine Verbesserung für den Radverkehr im Vergleich zur jetzigen Situation zu schaffen.“
25.07.16
Ich beschäftige mich als aktiver SPD-Kommunalpolitiker und aktiver Fahradfahrer in Buer seit ca. 30 Jahren mit dem Thema, ohne eine optimale Lösung gefunden zu haben (Fahrradweg, Radfahrstreifen oder doch nur ein Schutzstreifen für den Radverkehr? Am Seitenrand, auf dem Mittelstreifen oder doch auf einer eigenen Busspur für den ÖPNV?). Auch der jetzt von der Verwaltung vorgeschlagene und von den politischen Gremien beschlossene Schutzstreifen für den Radverkehr, der die beiden vorhandenen Fahrspuren auf eine überbreite Fahrbahn reduziert, ist keine ideale Lösung. Er bringt aber eine Verbesserung, die nicht unterschätzt werden sollte. Wenn es dann noch gelingt die Geschwindigkeit der Autos und den Durchgangsverkehr zu reduzieren, bewegt sich Verwaltung und Politik in die richtige Richtung. Die Bäume auf dem Mittelstreifen haben bereits jetzt dazu geführt, dass die Straße optisch nicht mehr wie eine Autobahn wahrgenommen wird. Ein Fahrradweg auf dem Mittelstreifen wäre in den Kreuzungsbereichen viel zu gefährlich und würde die Raserei durch Buer eher verstärken.
Klemens Wittebur, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Buer-Mitte I
Leserbrief zu "Chevallerie-Straße soll einen Radfahrer-Schutzstreifen erhalten" (WAZ, 26.07.16)
27.07.16
Der Aussage von Herrn Köhler aus der Frankfurter Perspektive, dass Buer sein Licht nicht unter dem Scheffel stellen müsse, freut mich sehr und dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Zwar gibt es zweifelsfrei einige Herausforderungen, die er mit der Schließung von Sinn und Leffers, der Käseglocke oder der leer stehenden Markthalle auch aus der Ferne benannt hat. Dennoch hat Buer mit der Kulturmeile, den Einkaufsmöglichkeiten auf der Hochstraße und Umgebung sowie der Neugestaltung rund um den Dom eine positive Entwicklung genommen. Erstrebenswert ist darüber hinaus ganz sicher auch die benannte regionale Zusammenarbeit in der Metropole Ruhr, um die Innenstadt weiter zu stärken. Eine Verlegung des Busbahnhofes auf den Marktplatz ist hingegen wohl kaum eine sinnvolle Idee, will man den gut funktionierenden Markt am jetzigen Standort nicht völlig ohne Not gefährden. Davon ab ist die Umgestaltung des Busbahnhofs in einem breiten öffentlichen Beteiligungsprozess diskutiert und damit auch in der nun vorliegenden Planung nicht ohne Grund ausgewählt worden.
Sandra Latzke, SPD-Stadtverordnete für das Buersche Zentrum
Leserbrief zu "Journalist wagt Blick auf Buer aus Frankfurter Perspektive" (WAZ, 25.07.16)
13.07.16
Bei einem Rundgang durch das Quartier Buer-Ost war der AG Verkehr aufgefallen, dass der Platz vor der Hauptpost an der Freiheit für Rollstuhlfahrer und Menschen mit einem Rollator kaum zu erreichen ist. Als Anwohner der Lindenstraße war Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Buer-Mitte I und SPD Bezirksverordneter überrascht, wie wenig das Thema „Barrierefreiheit“ im Bewusstsein der Kommunalpolitik vorhanden ist.
Der SPD Ortsverein Buer-Mitte I hat auf seiner letzten Vorstandssitzung beschlossen, erneut einen Antrag auf Ablehnung von CETA beim nächsten Unterbezirksparteitag zu stellen. „Es geht uns jetzt vor allem darum“, so Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender der SPD im Buerschen Zentrum, „zu verhindern, dass einige Teile des Vertrages für vorläufig anwendbar erklärt werden.“