März ist der Monat der Gleichstellung

Ortsverein

Seit 1911 wird von den Frauen am 08. März weltweit auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht.

Leider verhinderte die Corona-Pandemie einmal mehr, dass der traditionelle Empfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen zum Internationalen Frauentag in der Schauburg in gewohnter Weise hat stattfinden können.

 

Auch 2022 müssen wir uns noch für Frauenrechte einsetzen. Frauen werden verfolgt, misshandelt, unterdrückt, erfahren Repressionen und Gewalt, nur, weil sie Frauen sind. Frauenrechte sind Menschenrechte! Frauen auf der ganzen Welt müssen für Ihre Rechte kämpfen.

 

Corona hat bei uns allen deutliche Spuren hinterlassen und ein Ende ist nicht abzusehen. Es hat die Situation noch verschärft und alte Muster wieder hervorgebracht. Die heutige Realität zeigt, Frauen müssen oft genug weitere Aufgaben schultern. Ob Homeoffice, Homeschooling oder Betreuung bei Quarantäne, meist müssen Frauen dies mit ihrer Lebenswelt vereinbaren. Neben ökonomischen und/oder gesundheitlichen Folgen stiegen die Zahlen für häusliche Gewalt um weit über 30 %.

Als ob dies nicht an Belastung ausreichen würde, wurde auf Geheiß eines einzelnen Mannes ein Krieg gegen die Ukraine brutal entfacht. Es mussten als erstes wieder Frauen und Kinder den grausamen und ungerechten Weg der Flucht in andere Länder antreten, um ihr Leben und das ihrer Kinder zu schützen. Wieder andere Frauen werden Opfer von Gewalt oder Misshandlung.

 

Deshalb sind Gewalt gegen Frauen und Mädchen, sowie frauenfeindliche Haltungen und Motivationen, ständig zu thematisieren und anzuprangern.

 

Wir benötigen dringend einen neuen Aufbruch. Ein zentraler Baustein dabei ist die Überwindung von ungleicher Bezahlung von Frauen und Männern und der damit verbundenen Abhängigkeit von Frauen. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit und eine Überwindung der strukturellen Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern!

Die unbezahlte Care-Arbeit muss endlich gleichmäßig auf die Geschlechter aufgeteilt werden. Familienarbeit, Erziehungsarbeit und Pflege von Angehörigen sind keine Frauenangelegenheiten, sondern gehen alle an!

Wir brauchen die paritätische Besetzung der Parlamente und mehr Frauen in Führungspositionen. Frauen sind auch im Jahr 2022 nicht zu gleichen Teilen an Entscheidungsprozessen in Politik und Wirtschaft beteiligt. Die jetzige politische Entwicklung macht uns deutlich, dass wir mehr Frauen in Parlamenten und Wirtschaft benötigen. Es gibt nur eine Richtung „vorwärts Frauen“.

 

Der SPD Ortsverein Buer-Mitte I setzt sich gegen jede Art von geschlecherspezifischer Diskriminierung ein und wirkt mit seiner Arbeit nach Innen und Außen darauf hin, das im Grundgesetz verankerte Ziel zur Überwindung gesellschaftlicher Ungleichheiten zu erreichen.

 
 

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