Gebote und Verbote auf der Hochstraße müssen eingehalten werden

Veröffentlicht am 10.08.2014 in Kommunalpolitik

Die Diskussion um die Verkehrssituation auf der Hochstraße zeigt, wie schwierig es ist, allen Beteiligten gerecht zu werden. In der gesamten Fußgängerzone in Buer müssen sich natürlich die Fußgängerinnen und Fußgänger, insbesondere die Kinder natürlich darauf verlassen können, dass sie besonders geschützt sind.

Aber auch die Radfahrerinnen und Radfahrer sollten zu ihrem Recht kommen, zumal die De-la-Chevallerie Straße als Nord-Süd Verbindung ausfällt. Daher wurden bereits vor vielen Jahren die Nebenstraßen der Hochstraße für den Radverkehr freigegeben. Bei einer entsprechenden Rücksichtnahme gibt es hier auch keine Probleme. In den Abendstunden wurde dann auch die Hochstraße freigegeben und zwar bis morgens um 9:00 Uhr, um den Schülerinnen und Schülern einen möglichst sicheren Schulweg anbieten zu können.

Der Lieferverkehr auf der Hochstraße wurde im Interesse der Kaufleute vor ein paar Jahren auf die Zeit bis 11:00 Uhr ausgeweitet. Dies war mit der Zusage verbunden, dass danach auch die Paketzusteller die Hochstraße nicht mehr befahren. Diese Regelung wird jedoch immer häufiger missachtet. Zuweilen drängt sich der Eindruck auf, dass es gar keine Verbote mehr gibt. Hier sind stärkere Kontrollen durch die Verwaltung erforderlich. Gleiches gilt für die Einhaltung des Parkverbotes in der gesamten Fußgängerzone. Insbesondere in den Abendstunden und an den Sonn- und Feiertagen werden die Verbote ständig missachtet.

„Sobald die Bauarbeiten am und rund um das ehemalige Karstadtgebäude abgeschlossen sind“, so Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender der SPD im Buerschen Zentrum, „müssen die Verkehrsregeln auf den Hochstraße wieder verstärkt kontrolliert und Verstöße konsequenter geahndet werden.“ Er hat den Oberbürgermeister Frank Baranowski auf die Missstände hingewiesen.

„Die Verkehrsregeln in der Fußgängerzone in Buer sind das Ergebnis vieler Kompromisse. Im Gegensatz zu Andreas Est (CDU) halte ich Sie jedoch für nachvollziehbar. Was fehlt, ist die Kontrolle - insbesondere beim Lieferverkehr. Ansonsten kann nur der Appell zur gegenseitigen Rücksichtnahme dazu beitragen, dass sich die Besucherinnen und Besucher der Buerschen City sicher fühlen.“