Besichtigung des Hertie-Gebäudes

Veröffentlicht am 08.05.2014 in Ortsverein

Der SPD Ortsverein Buer-Mitte I hatte für den 29. April 2014 zu einer Besichtigung des Hertie-Gebäudes im Buerschen Zentrum eingeladen, und ca. 30 Genossinnen und Genossen kamen, um sich von Siegbert Panteleit (Buer-Management Gesellschaft) den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen erläutern zu lassen.

Er sprach von einer Investition von ca. 20 Millionen Euro, die von 16 Investoren in Buer aufgebracht werden. Damit sei es gelungen, mitten in Buer ein leer stehendes Gebäude wieder mit Leben zu füllen. „In vielen anderen Städten“, so Panteleit, „stehen die Karstadthäuser immer noch leer.“ In Buer wird die alte Fassade erhalten bleiben, die durch den Abriss der Vorbauten noch deutlicher in Erscheinung tritt.

In dem Gebäude selbst, das sich immer noch im Rohbau befindet, konnten die Genossinnen und Genossen die Dimensionen von 2.000 m² Erdgeschossfläche bewundern, die demnächst durch drei große Einzelhandelsunternehmen (Rossmann, Xenos und Gerry Weber) aber auch durch inhabergeführte Geschäfte wie Spielwaren Quernheim und gastronomische Angebote belebt werden. Siegbert Panteleit rechnet mit ersten Eröffnungen noch im Spätsommer dieses Jahres.

In der ersten Etage werden Dienstleistungsunternehmen insbesondere im Bereich des Gesundheitswesen ansässig sein. In der zweiten Etage werden die Stadtbücherei, die Volkshochschule und weitere Bildungsangebote untergebracht.

Beeindruckt waren die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung von den neu entstandenen Lichtschächten, die in der dritten Etage und im Dachgeschoß städtisches Wohnen mit Blick auf den Dom möglich machen.

„So finden sich in einem Gebäude Einzelhandel, Dienstleistungen, Kultur und Wohnen zusammen“, freute sich Sandra Latzke, Ratskandidatin für den Wahlbezirk Buer-Ost, zu dem auch das Buersche Zentrum gehört. Dr. Klemens Wittebur, Ortsvereinsvorsitzender und seit ca. 15 Jahren an den Diskussionen über den Leitplan Buer beteiligt, war ebenfalls begeistert: „Dies ist eine positive Entwicklung im Bestand statt mit Neubauten am Rande oder gar außerhalb der Zentren neue Konsumtempel zu bauen. Buer wird spätestens zum Weihnachtsgeschäft seine Attraktivität nicht nur im Einzelhandel weiter steigern.“