Rückkehr zur Sachpolitik

Veröffentlicht am 08.10.2014 in Kommunalpolitik

Klemens Wittebur und Sandra Latzke

08.10.14

Zur Erinnerung: Nachdem die CDU bereits bei den Kommunalwahlen 2009 erstmalig die Mehrheit im Buerschen Zentrum verloren hatte, ist sie seit der Wahl im Mai 2014 gar nicht mehr im Rat der Stadt Gelsenkirchen vertreten. Da muss extra der Fraktionsvorsitzende aus Heßler nach Buer kommen, um an der Kommunalpolitik in Gelsenkirchen herumzunörgeln.

Der SPD Ortsverein Buer Mitte I fordert die CDU daher auf, zur Sachpolitik zurückzukehren. „Auch wir kennen den schlechten Zustand vieler Straßen, Fahrrad- und Gehwege“, so Dr. Klemens Wittebur, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Buer-Mitte I. „In den letzten 10 Jahren sind die Prioritäten aber anders gesetzt worden. Tageseinrichtungen für Kinder wurden ausgebaut und viele Schulgebäude saniert. In den nächsten 10 Jahren müssen natürlich auch viele Verkehrswege repariert bzw. erneuert werden. Mit dem Aktionsprogramm Straßenbau soll z.B. in Buer die vom Stein Straße saniert werden.“

Völlig absurd ist für uns der Vorschlag mit einem Bau einer neuen Straße durch die Heege studentisches Leben nach Buer zu holen. „Wir werden hier zusammen mit den Studierenden der Westfälischen Hochschule Maßnahmen entwickeln, wie die gesamte Hochschulgemeinde besser in das städtische Leben in Gelsenkirchen-Buer eingebunden werden kann“, so Sandra Latzke, SPD-Stadtverordnete für das Buersche Zentrum. „Mit einer zusätzlichen Straße ist dies sicherlich nicht zu erzielen.“

Sandra Latzke hat auch kein Verständnis für die Kritik an der Erhöhung der Parkgebühren. „Wenn in Buer demnächst 10 Cent für 8 Minuten gezahlt werden sollen und eine Verlängerung der Parkzeit um 4 Minuten jeweils 5 Cent kostet, dann kommen wir auf 75 Cent pro Stunde. Dies ist immer noch viel günstiger als auf den privaten Stellflächen oder auch in den benachbarten Städten. In Recklinghausen z.B. müssen Besucherinnen und Besucher nahe der City 75 Cent für eine halbe Stunde bezahlen.“