22.04.15
Die Westfälische Hochschule (WH) trägt mit ihren derzeit rund 5000 Studierenden am Standort Gelsenkirchen, von insgesamt 9000 Studierenden mit den Standorten Bocholt und Recklinghausen, dazu bei, dass sich Gelsenkirchen immer weiter zur Wissensgesellschaft entwickelt. Mit ihren vielfältigen Studiengängen, welche sich vom Journalismus/PR über Maschinenbau bis hin zur Informatik erstrecken, zeichnet die Hochschule ein vielfältiges Studienangebot. Beim Buerschen Forum am 12. März diskutierten rund 30 Interessierte, auf Einladung der SPD Buer Mitte I, über die städtische Verankerung der Hochschule, ihr Potential für die Stadt und die Zukunft der WH.
In der Diskussion wurde schnell deutlich, dass die Hochschule bereits jetzt im städtischen Leben verankert ist: Prof. Dr. Kurt Weichler, Vizepräsident der WH, erläuterte den Anwesenden, dass sich die WH neben Kooperationen und Praxistagen mit namenhaften Unternehmen wie Eon, Vivawest oder BP im Emscher-Lippe-Raum, vor allem auch durch eine über Gelsenkirchen hinweg anerkannte Talentförderung auszeichnet. Daniel Kaczor, AStA-Vorsitzender der WH, erklärte zudem die hohe Bedeutung der WH über die Stadtgrenzen hinaus und die Verbundenheit der Studierenden mit dem gesamten Emscher-Lippe-Raum. So stammen von den ca. 5000 Studierenden zwar rund 800 direkt aus Gelsenkirchen, der Großteil kommt aber aus dem Umland.
Zukünftig gilt es den Campusstandort im Norden Gelsenkirchens weiter zu öffnen: So wurde die Möglichkeit, in der WH vermehrt Veranstaltungen für Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, aber auch für die Studierenden selbst, anzubieten, als sehr wünschenswert diskutiert. Daneben streben wir als SPD im Buerschen Zentrum einen regelmäßigen Austausch und eine stärkere Einbindung der WH in der Kommunalpolitik an. Die Stadtverwaltung hat bereits angekündigt, für den Start in das Wintersemester 2015/2016 einen Flyer über Wohnungsmöglichkeiten in Gelsenkirchen zu erstellen, um Gelsenkirchen auch als Wohnstandort für die Studierenden bekannt zu machen.
Derzeit ist die Westfälische Hochschule sehr gut in der Hochschullandschaft aufgestellt, so das Fazit der Veranstaltung. Damit das auch zukünftig so bleibt, wollen wir den Austausch mit allen Akteuren noch mehr in den Vordergrund rücken und Kommunikation, städtische Verankerung und ihre Entwicklung weiter stärken.